Samstag, 29. Dezember 2007

Statt guter Vorsätze

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Warum also damit bis nächstes Jahr warten?

Damit ich also Ansporn habe, meinen Kneipentest weiter zu führen, schreibe ich davon ;-)

Den Anfang macht die Vorstellung des Fleetschlößchens, welches wir nach einer Cachetour besucht haben. Das war an einem warmen aber windigen Sonntag im August.
Wir wollten als eingewanderte Hamburger natürlich Alsterwasser haben, leider war das Bier alle!

Fassungslos, aber nicht ohne Plan B bestellten wir also vorzügliche Cappuccini, welche die Ehre des Feldschlößchens retteten. Natürlich müssen nach soviel Kaffee die Örtlichkeiten aufgesucht werden und dafür muss man erstmal eine winzige eiserne Wendeltreppe rauf. Auf dem Weg begegnen einem viele Kuriositäten, die wir längst weggeworfen haben.
Schöner Blick auf die Speicherstadt gibt auch noch mal Bonuspunkte und so wird ein neuer Besuch fest eingeplant, hoffentlich ist Bier da ;-)

Freitag, 16. November 2007

Aus dem Küchendschungel

Inzwischen gibt es wieder Küchenschränke und so kann man da auch wieder richtig werkeln.
Aber auch wenn die Ausstattung stimmt, man das entsprechende Alter vorweisen kann und der Plan ganz gut klang: Es klappt nicht alles so, wie es soll.
Ich bastle mein Geburtstagsbüffet und habe mir geschichteten Wackelpudding vorgenommen, in Ampelfarben... Das doofe Zeug ist unkooperativ: Gelb und Grün sind kaum noch voneinander zu unterscheiden. Tz.

Ich mache dann mal lieber mit bewährten Sachen weiter und stell euch nachher Bilder rein ;-)

Dienstag, 16. Oktober 2007

Neues Spielzeug

Ich habe mir jetzt auch endlich ein Last.fm Profil zugelegt und das kam so:
Erst fand ich das Ganze nicht so ansprechend als ich es vor nem halben Jahr mal angeschaut habe, denn ich bin zu faul extra ne Software zu installieren, damit ich überhaupt loslegen kann. Vielleicht habe ich das auch für eine perfide Idee des Innenministeriums gehalten, Bundestrojaner im Scrobblerpelz?
Dann bin ich doch wieder drüber gestolpert und seh da doch erst, wie schön man sein Profil mit seinem kranken Musikgeschmack ins Blog einbinden kann. Na, das brauche ich natürlich sofort!
Zudem habe ich auch gleich die üblichen Verdächtigen (ja, ruhig mal die Hand heben!) in der Last.fm Gemeinde aufgespürt, da fühlt man sich nicht so allein.

Ihr dürft euch also in Kürze auf die Offenlegung aller Tracks freuen, die bei mir ausspioniert wurden.

Sonntag, 7. Oktober 2007

Parallelen

Mir ist gerade was aufgefallen:
Bei dem erwähnten Junggesellinnenabschied verpasste man mir den Namen Überraschungsei. So als Tarnung wie Spione im Auftrage Ihrer Majestät. Weil ich angeblich so für Überraschungen gut bin. Man tut halt was man kann.
Noch eine Parallele wäre da meine Begeisterung für den Werbeslogan der Schokoeier, die ja bekanntlich auch gern von junggebliebenen Erwachsenen konsumiert werden:
Im Auftrag ewiger Jugend und Glückseligkeit erhebe ich immer gern zum Motto, wenn zuviel Ernsthaftigkeit an den Tag gelegt wird, wo sie nicht hingehört.
Der Spruch ist einfach so beknackt, dass er schon wieder gut ist, oder?

Dienstag, 2. Oktober 2007

Unter Ja-Sagern Teil 2

Am Samstag 29.9. haben wir die Hochzeit von Jessica und Dirk gefeiert, mit so vielen, lieben Gästen, Geschenken, Spielen und verdammt viel Spaß!
Wir bedanken uns herzlich dafür, dass wir dabei sein durften und geben zu, uns einige Inspiration für später geklaut zu haben. Ja-Sagerei ist dann doch ansteckend, wie?

Erholt euch gut von den Wochen der Planung und macht euch eine ruhige Zeit. Zur Unterhaltung habe ich hier ein kleines Video (ihr wisst schon , wie toll ich YouTube finde, mmh?)

Ich hoffe, es hat niemand was dagegen, auf dem lustigen Filmchen zu sehen zu sein. Ansonsten meldet euch bitte.


Das nette Männerballett

20 Years...

... of Electronic Avantgarde durften wir am 28.9. in der Musikhalle in Hamburg erleben.
Die Lakaien gaben gemeinsam mit der Neuen Philharmonie Frankfurt ein Konzert im großen Saal, der für dieses Ereignis würdig ausgesucht war. Wir haben uns natürlich entsprechend in Schale geworfen.
Auf dem M'Era Luna Festival in diesem Jahr hatte die Truppe bereits einen fantastischen Auftritt gehabt und hatte mich wild auf die Karten gestürzt, als ich hörte, sie kämen auch noch nach Hamburg.

Bereits Dezember 2001 hatte ich in Begleitung von Claas auf Kampnagel die Gelegenheit, eines der seltenen Acoustic-Konzerte zu sehen. Ich kann nur sagen, was am Freitag passierte, übertraf bei weitem alles, was ich zuvor von den Lakaien (ich sah sie "erst" zum 4. Mal) gewöhnt war.

Sänger Alexander Veljanov war souverän wie immer, sah kein bißchen angestrengt aus, während sein Kollege und Dirigent Ernst Horn das Publikum kaum zu bemerken schien, so sehr wuselte er über Instrumente und kommandierte das Orchester.
So kamen wir auch in den Genuß Veljanovs Entertainertalentes, als Horn eifrig einige Minuten nach einem richtigen Kabel suchte, bevor es weitergehen konnte. Die Band hatte alle möglichen Soundgeräte aus 20 Jahren mit auf der Bühne, alles sehr authentisch.

Der größte Brüller war wohl dies:
Nach einigen Standing Ovations bedankt sich Veljanov "Ihr seid wunderbar!" und kündigt damit auch gleich das nächste Stück an. Nach kurzem Jubel und Applaus ein deutlicher Zwischenruf eines Fans aus den vorderen Reihen:
"Ihr seid aber auch nicht schlecht!"

Das kann ich gut unterschreiben :-D

Wer einen Eindruck des Konzertes haben möchte und Experimentelles mag, die Lakaien haben eine Videoseite bei YouTube!

Montag, 24. September 2007

(Un)Bekleidet!

Am Samstag habe ich es endlich geschafft, ein Kleid für die baldige Hochzeit zu erstehen, das natürlich von Claas gefunden wurde. Die Bedienung war unglaublich nett und kompetent, daher wurden immer mehr Kleider dazugehängt, die mir sicher auch gefallen könnten. Also nix wie ausprobieren!
Am Ende wurde doch das erste Kleid ausgewählt, es blieb einfach das schönste ;-)
Ich weite meinen Aberglauben über Brautkleider auf alle Kleider aus, die bei Hochzeiten getragen werden sollen!

Ich bin zumindest sehr froh nun nicht mehr "unbekleidet" zu sein. Die Feier kann kommen, ich bin bestimmt fast so aufgeregt wie das Brautpaar selbst :-D

Am gleichen Samstag folgte der Junggesell(inn)en-Abschied, bei dem Mädels und Jungs so jeder ihren Quatsch gemacht haben. In der Nacht fanden die Gruppen im Dollhouse zusammen, wo man gut lernen konnte, was unbekleidet auch bedeuten kann.
Und wie bunte Dollars schmecken durften wir auch testen, mmh.

Der Abend war rundum klasse und ich überlege schon angestrengt, wie ich den Ruf eines "Überraschungseis" denn in Zukunft noch verteidigen kann.

Sonntag, 16. September 2007

Paddeln XXL

Am Samstag hatte ich bei einer Geburtstagsfeier auf dem Vereinsgelände des RKC die Gelegenheit in einem Drachenboot zu sitzen. Diese Boote sind für 20 Paddler plus einen Steuermann und Trommler ausgelegt, also entsprechend länger als die Kanadier, die ich sonst gefahren bin.

Man hat nicht sehr viel Platz und macht daher nur kleine Schläge, doch die Geschwindigkeit ist verglichen mit dem Wanderkanu enorm, die man mit so viel schaufelnden Sklaven erreichen kann.
Es läuft ein bißchen wie auf der Galeere: Es wird im Takt der Trommel gepaddelt und zwar solange, bis der Steuermann was anderes sagt. Würde jeder machen, wie er wollte, würde alles viel mehr Kraft kosten oder schlimmer man käme gar nicht mehr vorwärts. Da so wenig Platz ist, muss man zwangsweise mit dem Schlag des Vordermanns mitgehen.
Leider sieht man daher als Anfänger kaum nach rechts oder links in die Seelandschaft, weil man so verkniffen dem Paddel vor sich folgt ;-)

Daher habe ich das Ausflugsschiff neben uns auch erst bemerkt, als der Steuermann rief:
"Halten! Alle mal die Paddel hoch und winken!"


Die Rentner auf dem Dampfer waren begeistert...


Sonntag, 9. September 2007

KErSTiN klönt klampft

An diesem Wochenende habe ich mir in den Kopf gesetzt, Gitarre spielen zu lernen. Da Claas (der schon seit jungen Jahren spielt) nicht beide seiner Instrumente gleichzeitig bedienen kann, ist eins für mich zum Üben frei.
Inzwischen tun mir die Finger weh, die Saiten drücken gar nicht gewohnt sind, aber ich bin ganz guter Hoffnung, die gängigsten Akkorde bald ohne viel Nachdenken zu treffen.

Mehr als ein wenig Schrummeln am Lagerfeuer werde ich eh nicht mehr lernen, aber der Spaß daran zählt. So habe ich auch gleich was Lustiges bei Wikibooks gefunden: "Das Lagerfeuerdiplom"
Ich glaube, das ist genau das Richtige für mich ;-)

Beim Auktionshaus Nr. 1 gibt es tatsächlich schon Wanderklampfen für unter 25,- € und so könnte ich mir vorstellen, mir eine für's Larp zu kaufen, wenn ich die Technik noch halbwegs begreife.

Neuigkeiten über Erfolg oder Kapitulation demnächst auf diesem Kanal.

Dienstag, 28. August 2007

Kinder des Mais

Hihi, über Horror sollte dieser Eintrag eigentlich nicht werden, aber entscheidet am Ende selbst...

Vor kurzem waren wir im Maislabyrinth, dessen Anblick uns Landeier so schön daran erinnerte, wie wir als Knirpse so gern in den Feldern Wege erkundet haben.
Einige Unterschiede zu damals gibts allerdings schon: Wir haben heute Eintritt bezahlt und hatten aus Spaß einen GPS-Empfänger dabei, um am Ziel unseren Weg anschauen zu können ;-)

Der Irrgarten war schön dicht, der richtige Weg war schon recht einfach zu finden, worüber die anwesenden Familien wohl ganz froh waren. Es gab einige Rätsel zu lösen und wir entgingen nur knapp einer Begegnung mit dem "Maisgespenst"... Wahrscheinlich eine vergessene Romanfigur von Stephen King.

Kurz vor der Beachbar würden wir auf ein unheimlich lautes Gezirpe aufmerksam. Der Ursprung des Lärms war ein Riesenhüpfer auf einer Sonnenblume, der sich sogar ablichten ließ (er wurde dabei ganz still *g*)
Wer weiß, dass Insektenviecher nicht ganz meine Welt sind, kann sich vorstellen wie groß der Wunsch nach einem tollen Foto in mir gewesen sein muss, um so nah dran abzudrücken.

Brrrr.

Na und hier ist der "Grüne Star"

Mittwoch, 8. August 2007

Der öde Osten?

Wie versprochen kommt hier noch ein kleiner Urlaubsbericht:
Es war ganz prima, obwohl das Wetter eher herbstlich zu nennen war und wir leider kein Boot gefahren sind. Eigentlich machen mir ein paar Wellen nix aus, doch bei Gegenwind paddelt es sich einfach doof.

Daher sind wir viel rumgewandert und verbrachten sogar einen Tag im Schwimmbad, das vollkommen überfüllt war ;-)
Im Radius von 50 km schien es das einzige Erlebnisbad zu sein und so herrschte dementsprechender Andrang.
Wir versuchten uns auch an einigen Caches, die auf dem Weg lagen, hatten aber keinen Erfolg :-(

Und hier kommen ein paar Bilder aus der grünen Hölle, wo dürftig asphaltierte Waldwege Kreisstraßen genannt werden:

Mecklenburg Urlaub 2007

Sonntag, 29. Juli 2007

Endlich Urlaub

Eigentlich hatten wir dieses Jahr als Sommerurlaub vorgehabt, eine Pauschalreise aus dem Internet nach Malle zu testen. Doch am Ende ist das eh nicht so billig und gefällt uns dann doch nicht so gut wie Camping.

Ich gebe zu, nach einem Dutzend Besuchen beim Outdoorausstatter Nr. 1 in Hamburg haben wir sicher mehr bezahlt, aber die Ausrüstung wollen wir noch weiter nutzen.

Daher fahren wir nun gleich ins tiefste Mecklenburg zur Seenplatte, mit neuem Zelt, Schuhen, Klamotten etc. und doch sehr geräumigem Auto kein Problem :-)
Dort gibts dann nur Camping, Caches und Kanus, kein Internet, weswegen ihr den Rest am Ende der Woche erfahren könnt.

Sonntag, 15. Juli 2007

Abschied fällt schwer

Am Samstag war es soweit: Wir haben uns endlich getrennt...

Von unseren treuen Elektronikgeräten wie Monitor, diversen CD-ROM-Laufwerken, einem Hightower mit uraltem Innenleben, sowie drei (!) weiteren prähistorischen Rechnern.

Die Teile wurden einfach für nix mehr benutzt und haben nur Platz weggenommen, aber sie haben ja soviel geleistet, da kann man sie nicht einfach so wegwerfen. Fast hätten wir am Massengrab für Unterhaltungselektronik auf dem Recyclinghof noch eine Gedenkminute eingelegt.

Da wäre zum Beispiel der alte Pentium 100, der erst für Claas gerechnet hat, dann für mich und zuletzt für uns beide als Server Dienst tat. Ich spendierte ihm zwischendurch sogar mal ein neues Netzteil vom Elektrohöker für 14 Mark.

In diesem Haushalt heißen viele Rechner nach Futuramacharakteren, "Bender" ist der aktuelle Server (macht halt Roboterarbeit), ich schreibe euch von "Leela" (vorne leuchtet ein Auge)
Den Computer, den wir "Nibbler" nannten, haben wir nun auch entsorgt. Er hieß so, weil er fleißig Daten in sich reinmampfte.

Alle Sentimentalität endet spätestens an dem Hinweisschild des Containers, in dem dann alles verschwand: Elektroschrott Gruppe 3

Dienstag, 26. Juni 2007

23. Juni

Und wenn wir treu sind nur uns selbst
Und wenn wir streiten nur im Licht
Und wenn der Wind nicht richtig trägt
Verlasse ich mich fest auf Dich



Danke für den wunderschönen Tag! Du bist der :-D

Montag, 11. Juni 2007

Meine erste eigene Karre

Schon sehr lange (für meine Begriffe) habe ich einen Führerschein, aber selbst kein Vehikel besessen. Wozu auch, ich wohne nah an der S-Bahn. Trotzdem fehlte immer ein wenig Stauraum und Möglichkeit zum Gepäck verladen.

Nun habe ich seit fast einer Woche einen VW Golf und begreife irgendwie nicht, dass der Wagen unten in der Strasse wirklich meiner sein soll. Wenn ich zurückdenke, so stellte ich mir meinen ersten Wagen auch nicht ganz so schick wie den jetzigen vor:
Sehr alt, leicht rostig, mit mattem Lack und an allen Ecken klappernd ;-)
Ein solches Auto lernte ich mal unter dem Namen "Quietsch" kennen, seine Besitzerin erläuterte mir: "Er macht Geräusche, die andere Autos nicht machen!"

Da ich keine Abokarte bei der Werkstatt haben will, ist es nun ein etwas jüngeres Modell als seinerzeit "Quietsch" geworden und die eingebaute Klimaanlage hat sich bereits ausgezahlt. Der Wagen ist nicht nur meine erste eigene Karre, sondern auch mein Versuch, mich mit Automatikgetriebe anzufreunden.
Es passiert mir leider immer noch, dass ich nach dem Schalthebel suche *tz*
Ansonsten ist Automatik fahren wie Autoscooter.

Neben allerlei Ausstattung, die der Zweitwagen meiner Eltern (ein Fiat Punto namens "Knutschkugel"...) noch nicht hatte, habe ich mir schon vor der ersten Fahrt ein Navigationssystem besorgt.
Der Trend geht zum Zweit-GPS-Empfänger würde ich sagen, denn mein Garmin Handgerät zum Geocaching kann zwar ein bißchen Navigieren, aber nicht Sprechen und hat zuwenig Display. Da ich zuvor in Hamburg immer nur Bahn und Bus gefahren bin, habe ich schließlich keinen Plan wie ich hier mit dem Auto von A nach B komme, das Ding wird sich bezahlt machen. Schon auch deswegen, weil Kartendaten von ganz Europa drauf sind und wir nächstes Jahr endlich wieder nach Schweden fahren wollen.

Ach ja, ein Bild folgt, wenn ich in der Waschstrasse war...

Sonntag, 27. Mai 2007

Gesammelte Werke I

"Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten."
Wenn das so ist, eröffne ich hier Einblick in meine Sammlung, auch mit Leihstücken, die mein Mann ergattert hat:

Bei einem Mittagessenlokal für die vielen Büroangestellten der Neustadt fanden sich unter anderem folgende Kuriositäten:
  • Kartoffelgraten mutierte später auch zu Kartoffelgarten (klingt schon wieder gut) wobei Kartoffelgratin gemeint war
  • Putengeschnitzeltes ersetzte das bekannte Putengeschnetzelte
  • Die Krönung: Hähnchenkotlett zu bestellen, brachte eine Hähnchenkeule auf den Teller
Ein Laden für Werbeschilder machte für dieselben keine überzeugende Reklame:
  • Ein Schild zum Aufklappen und auf die Strasse zu stellen, um Kunden auf das Geschäft daneben aufmerksam zu machen, hieß hier Kundenstopfer statt wie im Fachjargon wohl üblich Kundenstopper
Mein bisheriger Favorit in Rechtschreibwitz ist der Metzger an der S-Bahn:
  • Vor einiger Zeit amüsierte ich mich darüber, es gäbe hier frischen Spagel
  • Heute sehe ich, dass ein gnädiger Kollege mit einem frischeren Edding in anderer Farbe (!) den Fehler korrigiert hat und zwar so: frischer Spargel und leckerer Kartenschinken
Ich glaube, ich kapituliere vor der schieren Flut an orthografischem Schwachsinn, welche mir die Welt entgegen spült...
Daher müsst ihr auch eine Fortsetzung fürchten, vielleicht auch mit Beweisfotos :-D
Einsendungen werden natürlich auch gern angenommen.

Sonntag, 20. Mai 2007

Kurz in Berlin

In einer Gemeinschaftsaktion nutzte ich an diesem Wochenende das Sparticket der Bahn, um nach Berlin zu reisen. Die scheinbar nie enden wollende Fahrt von 4 Stunden und 16 Minuten verlief sehr lustig und kann somit gut weiter empfohlen werden. Wenn man als Rückfahrt vielleicht noch auf eine andere Verbindung als gerade Sonntag nachmittag ausweichen kann, dann hat man sicher auch mehr Platz ;-)

Der letzte Anschluss von Schwerin bis Hamburg war von der Marke Sardinenbüchse... Koffer, Menschen und nochmal Koffer abwechselnd gestapelt ;-)
Sonst kann ich nicht klagen und mache das sicher nochmal, sollte ich nicht bald ein Auto finden, das einen Kauf wert ist.

In Berlin konnte ich endlich den Lehrter Bahnhof bestaunen und auch ohne Schutzausrüstung gegen herabfallende Teile ein Beweisfoto meiner Anwesenheit schießen:

Ist echt ein Mordsding dieser Palast, in den sogar ein Dino reinpasst. Stellt euch das mal in Hamburg vor...

Mittwoch, 16. Mai 2007

Balkonien aktuell

Seit wir einen Balkon nachgerüstet bekamen, sind wir große Fans unseres Freiluftzimmers.
Genauso lieben die Tauben den Anbau, weshalb wir eine Krähenatrappe festgeschraubt haben, vor der sie instinktiv Angst haben. Sieht eigentlich auch ganz nett aus.

Doch was sehe ich in diesem Jahr? Tauben trippeln seelenruhig auf dem Gartentisch in der Mitte des Balkons umher! Ich meine, sie als Ringeltauben identifiziert zu haben, weiß aber nicht wie verschieden der Instinkt von Stadt- und Ringeltauben ist. Weiß jemand mehr? Brauche ich nun noch ein anderes Plastiktier zur Abschreckung?

Naja, was Positives: Wir wohnen sehr weit oben (ja, ächz) und haben somit abends am längsten Sonne. In diesem Moment jedoch macht das hamburger Wetter seinem Ruf wieder alle Ehre und es schüttet...
Zur Aufmunterung ein kleines Bild meines größten Stolzes: Die Clematis hat den milden Winter gut genutzt und blühte schon richtig früh. Schick, gell?






Freitag, 11. Mai 2007

Schnitzeljäger & Pilgerer

Vor einer Weile trat eine Art Vorgängerphänomen zu Blogs auf, das war die Biografienschwemme.
Nach Dieter Bohlen und Boris Becker schrieb so ziemlich jeder zweitklassige Promi auf, was er so erlebt hat. Die Weiterentwicklung dessen sehe ich nun bei den Komikern, die sich auch mal als Literaten versuchen. So war ich ganz schön baff, dass der von mir hochgeschätzte Hape Kerkeling über seine Erlebnisse auf dem von mir so bewunderten Jakobsweg schilderte. Bevor ich irgendwann einmal die Schnapsidee verwirkliche per pedes nach Santiago zu gelangen, lese ich dieses Werk besser durch.

Richtig platt war ich dann doch, als ich entdeckte Bernhard Hoëcker sei ein Cacherkollege...
In seinen "Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers" berichtet er von seiner Geocachingleidenschaft. Ich brauche dieses geheimnisvolle Buch!
Ich vermute, es wird nicht zuviel verraten oder erwartet mich ein Buch voller Spoiler?

Das wäre fatal, denn Spoiler zu lesen, zu sehen oder zu hören kränkt die Ehre des Cachers. Spoiler werden nur von Orientierungslosen benötigt, jawohl!
Uah, elende Versuchung!
Aber vielleicht findet sich auch für mich arme Tupperdosensucherin per GPS ein Pilgerpfad, an dessen Ende alle Spoilersünden vergeben werden...

Mittwoch, 9. Mai 2007

Produkt von China

Heute war ich in meinem Lieblings-Asia-Supermarkt und habe unglaublich komische Sachen gekauft. Gut, einige von euch würden mir wohl zutrauen, das täte ich immer, komische Sachen kaufen, tun, beobachten... Nur für die Rubrik meines Blogs ;-)

Der Einkauf hatte den Sinn Requisiten für ein Liverollenspiel zusammenzustellen, bei dem ich eine kleine Hexenküche einrichten will. Wo sonst als im Chinaladen gibt es Zauberkräuter, die noch nie jemand gesehen hat?
Die Dracheneier werden von "Momordicafrüchten" (in Klammern: Balsambirnen) dargestellt, für den Rest der Blätter, Pilze, Wurzeln und Samen habe ich noch keine tollen Namen und überlege, ob ich einen Wettbewerb starten soll ;-)

Zumindest werde ich berichten, wie das Zeug bei den Mitspielern in 2 Wochen angekommen ist.

Freitag, 27. April 2007

Katastrophenalarm


Heute um etwa 19.30 hatten wir Polterabend.
Zumindest stelle ich mir den Krach und die Verwüstung ähnlich vor, wie wir sie nach einem wahnsinnigen RUMMS in unserer Küche vorfanden. Zum Glück stand niemand in der Nähe als ein Hängeschrank plus Abzughaube einfach mal von der Wand fielen.

Wir werden morgen weiter nach überlebenden Tellern fahnden, es sind größtenteils nur die Geschirrteile heil, die gerade im Spüler stehen ;-)

Ich habe ein paar Fotos gemacht, hier sieht man das Ausmaß ganz gut, nachdem die Dunstabzugshaube schon geborgen wurde. Es ist dem Schrank gelungen, sich noch zwischen Spüle rechts und Tisch links festzuhalten ;-)
So konnten die Türen gut aufgehen und der gesamte Inhalt schepperte auf die Fliesen.

Sonntag, 22. April 2007

Amtsmühlen jetzt noch langsamer

Ich bin immer wieder erstaunt... (Daher heißt eine Rubrik hier eben auch so)
Es gilt das Klischee, in Ämtern sei man nicht so schnell bei der Arbeit, ich habe nun endlich Beweise!
Im März 2005 habe ich ein Attest vom Amtsarzt ausstellen lassen, da ich von einer Prüfung zurückgetreten war, damit der Termin auch ganz sicher als "nicht unternommen" verzeichnet würde.
Ich wusste, der Rücktritt selbst würde Geld kosten und wurde auch nach 3 Wochen zur Zahlung von 30 Euro oder so aufgefordert. Das Gutachten sollte auch etwas kosten, man sagte mir im zuständigen Amt, es könne mit dem Bescheid etwas dauern.

Was soll ich sagen? Er ist nach über 2 Jahren eingetroffen! :-D

Mittwoch, 21. März 2007

Wandermünze


Am 10. Januar habe ich eine Geocoin auf Reisen geschickt und verfolge ihren Weg durch die Caches der Welt anhand ihrer Trackingnummer. Es ist ein sehr schönes Exemplar der Geochaching Skills Serie, die der unentbehrlichen Geocacherfähigkeit Intelligenz gewidmet ist. Ich habe die Münze daher "Got Brains?" getauft und gab ihr den Auftrag, durch Caches zu reisen, für die man ordentlich Grips gebraucht hat :-D

Wer die Münze in einem Versteck findet, kann seine Entdeckung loggen (discover) oder die Münze mitnehmen (retrieve) und den Fund loggen, um sie bei nächster Gelegenheit wieder in einem anderen Cache zu verstecken (place). So sammeln sich auf der Homepage der Geocoin die Caches, durch welche die Münze schon ging und die gewanderten Kilometer lassen sich errechnen oder auch die Strecke in Google Earth darstellen. Bisher wurden 37 km geschafft ;-)

Gleiches Prinzip gilt bei den Travelbugs, einziger Unterschied ist der Umstand, dass man die Hundemarke mit der Trackingnummer an beliebige Gegenstände ranhängen kann und schon kann die Reise losgehen. Wichtig ist nur passende Robustheit und Größe für Caches.

Das allerschönste bei "trackable items" sind die Kommentare der Finder und die gemachten Fotos, welche die Reise so spannend machen, wie es die Inschrift der Marken auch schon sagt:

"I go from place to place, picking up stories along the way..."

Sonntag, 18. März 2007

Unter Ja-Sagern

Jedesmal, wenn mich die Nachricht erreicht zwei würden sich "trauen", rechnet mir jemand vor (und sei es ich selbst) wie lang ich noch Zeit habe, bis ich 30 bin. Pah! :-D
In diesem Jahr ist ein großes Heiratsfieber in der Bekanntschaft ausgebrochen, vielleicht könnte man leicht angesteckt werden. Ehrliche Antwort meinerseits:
NEEEE!
Hier soll kein falscher Eindruck entstehen, ich finde Hochzeiten super, es sind meine liebsten Feiern. Ich liebe all diese tollen Bräuche und albernen Aberglauben (in die vertraue ich besonders), aber erstmal reicht es mir, das alles bei anderen Leuten anzuschauen.
Bei einem dieser Bräuche passierte es mir, dass ich mich zum Kauf eines Kinderwagens für das Brautpaar verpflichtete... Schön, ich warte darauf, dass er gebraucht wird, würde sogar sagen, ich lege noch ein paar Schwangerschaftstests oben drauf :-D

So konnte ich bisher auch Gemeinsamkeiten erkennen, z. B. kauften die Bräute meistens eins der ersten Kleider, welche sie anprobiert hatten! Soviel An- und Ausziehen umsonst ;-)
Aberglauben ist sonst nicht so verbreitet, aber bei einer Ehe geht man lieber auf Nummer Sicher, keiner der künfigen Ehemänner hatte das Kleid vor der Hochzeit gesehen. Trotzdem schienen sie zufrieden ;-)

Ich wünsche allen Heiratswilligen viel Spaß bei der Vorbereitung des großen Tages und eine gute Portion Gelassenheit, wenn mal was nicht so hinhaut wie gedacht.

Mittwoch, 14. März 2007

"Hello, operator...?"

Es begann im letzten Jahr: Ich hatte meinen Spaß an dem schönen Wetter auf meinem Balkon und wurde von Krach gestört, der von der Kreuzung links kam. Da werkelten ein paar Kerls an der Ecke und stellten in kurzer Zeit eine Säule zum Telefonieren auf, etwa 150 Meter von meinem Hauseingang entfernt, in ziemlich genau südlicher Richtung.
Die Säule leuchtet oben auch ganz super in einem fiesen Pink und trägt als Beschriftung ein großes T und Quadrate dahinter.
Während ich also Blumen einpflanzte, konnte ich gut das Voranschreiten der Arbeiten beobachten und war Zeugin der Erbauung dieses Monuments. Als es fertig war, wusste ich sofort wo ich soetwas schon mal gesehen hatte! So ziemlich exakt 150 Meter nach rechts in genau nördlicher Richtung steht eine Schwestersäule, 2 Tage zuvor erbaut.
Ich wurde argwöhnisch und begann, nach Beweisen für meinen Verdacht zu suchen.
Spaziergänge durch meine Wohngegend offenbarten mir noch mehr Säulen, die des Nachts die Strassen in Pink illuminieren...

Ohne es genau zu wissen, vermute ich einmal, dass Säulen in der Produktion und Aufstellung günstiger sind als Zellen. Aber so billig, dass sie an fast jeder Ecke hier stehen?

Gibt es etwa soviel Bedarf an öffentlichen Fernsprechern? Bin ich die Einzige in diesem Viertel, die einen Mobilfunkvertrag hat?
Nee, nee.
Das glaube ich alles nicht und meine die wahre Antwort zu kennen:
Die Matrix!

Das ist alles nur Kulisse und der 4. Teil des Films wird hier bei mir in der Straße gedreht! Natürlich! :-D

Oder Larp ist neben Fantasy, Science Fiction und Western um ein Genre reicher: Matrix Live!
Ich warte also weiter, ob Kamerateams, Rollenspieler in langen Mänteln oder Leute auftauchen, die da einfach nur telefonieren. Dann würde ich endlich verstehen, wozu der ganze Krach war.

Sonntag, 25. Februar 2007

Lucky River

Ob es wohl an den Fernsehübertragungen liegt oder finden immer mehr Leute Gefallen am Klang klickender Chips? Das neue Lieblingskartenspiel der Deutschen ist Texas Hold' Em!
Klar lasse ich mich nicht zweimal bitten, wenn eine Heimpokerrunde ansteht :-D
Das Spiel begreift man schon ziemlich schnell und Glück muss man natürlich auch haben, doch je mehr Erfahrung, desto besser wird die Strategie.

Bisher ist mir bei keinem Kartenspiel soviel Taktik abverlangt worden. Es ist schon erstaunlich, wie sehr man durch sein Verhalten den Spielverlauf steuern kann und daher immer wieder auf's Neue spannend, was passieren wird.

Ich bin schon ein bißchen neugierig, wie es wäre mal gegen andere, noch unbekannte Spieler im Turnier anzutreten... Inzwischen gibt es bereits kleine, regionale Veranstaltungen bei denen man für kleinen Starteinsatz als Hauptgewinn den Eintritt zu einem größeren Turnier gewinnen kann.
Bis es soweit ist, übe ich einfach noch ein bißchen online mit Spielgeld ;-)