Seit geraumer Zeit sitze ich nun auf den zweifelhaften Lorbeeren eines "First-to-find" bei einem Rätselcache der allerersten Gehirnwindungsgüte. Denn irgendwie zeigt es doch mal wieder, was für ein schrecklicher Freak ich bin, wenn seit Anfang Mai bisher nicht mal zwei Handvoll Leute die Dose gefunden haben. Das ist kein tolles Gefühl irgendwie zu den Bekloppten und Verschrobenen zu gehören. Oder doch?
Man muss zur Lösung eigentlich nicht viel machen, nur die Schatzkarte zusammensetzen und Münzen zuordnen. Ich hab mit Essenspause an die 3 Stunden gebraucht, bis ich die Koordinaten hatte. Ganz easy, wirklich. Genickstarre inklusive!
Wer mal gucken will klickt hier und fügt hinten GC284QC an, weil ich das hier nicht direkt verlinken will ;-)
Wenn Cookies erlaubt sind, merkt sich der Browser inzwischen sogar den Zustand des Kartenpuzzles. Ich musste es in einem Rutsch lösen, aber diese Neuerung scheint mir ganz sinnvoll, wenn man nicht gerade Bock hat, 3 Stunden auf den Monitor zu glotzen.
Hamburger sind bei der Lösungsfindung absolut im Vorteil, man kann aber auch tatsächlich Freund Google verwenden, wenn man nicht zufällig in der schönsten Stadt der Welt heimisch ist.
Okay, genug verraten! Karte zusammensetzen und Goldmünzen korrekt zuordnen und die Koords für Nord und Ost werden neben der Windrose angezeigt.
Vorschläge von Lösungen nehme ich jederzeit entgegen ;-)
Ja, ich spendiere sogar ne Flasche Köm nach Wahl demjenigen, der richtig liegt. Ich will halt mit meinem Nerdtum nicht mehr allein sein ;-)
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dies mein erster und absolut einziger FTF in der Kategorie 5 Sterne bleiben wird. Die meisten Rätsel dieser Klasse erfordern irgendwelches Spezialwissen (ein Diplom in Informatik z.B.), bei diesem Rätsel war das einmal nicht so und da hat es trotz Puzzeln und Grübeln doch echt Spaß gemacht!
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Montag, 31. Mai 2010
Montag, 1. Februar 2010
Ein ganz besonderer Tag
Der Samstag diente dem inoffiziellen Alstereisvergnügen, an Land durften Würstchen und Glühwein verkauft werden und die Hamburger hielt dies nur kurz am Ufer. Man konnte einwandfrei (wenn einen 10-15 cm Schnee auf dem Eis nicht störten) von Uhlenhorst nach Harvestehude dackeln, skifahren oder schlittern.
Zu dritt waren wir am Ufer Caches suchen und konnten toll eine Abkürzung übersWasser Eis nehmen. Eigentlich wollten wir zu viert sein, aber die kleine Charlotte hatte sich diesen ganz besonderen Tag ausgesucht, um auf die Winterwelt Hamburgs zu kommen.
Die kleine Maus war um neun Uhr abends geboren und wir freuen uns riesig über ihre Ankunft!
Das ist aber auch die einzig gute Ausrede, nicht auf der zugefrorenen Alster gewesen zu sein: Mama und Papa werden!
Für euch da draußen immerhin ein Bild der Alster. Danke an diesen Winter und an die fröhlichen Hamburger für dieses tolle Erlebnis!

Und wer nicht davon genug bekommen kann, hier noch ein spektakuläres Panorama
Zu dritt waren wir am Ufer Caches suchen und konnten toll eine Abkürzung übers
Die kleine Maus war um neun Uhr abends geboren und wir freuen uns riesig über ihre Ankunft!
Das ist aber auch die einzig gute Ausrede, nicht auf der zugefrorenen Alster gewesen zu sein: Mama und Papa werden!
Für euch da draußen immerhin ein Bild der Alster. Danke an diesen Winter und an die fröhlichen Hamburger für dieses tolle Erlebnis!

Und wer nicht davon genug bekommen kann, hier noch ein spektakuläres Panorama
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Sonntag, 13. Dezember 2009
FTF #2
Heute morgen spät aufgestanden und durch Zufall ein neues Cachelisting in Finkenwerder entdeckt, das ganz ansprechend klang. Da noch kein Fund war, den First-to-find gewittert und den Mann angetrieben.
Dann mittags tatsächlich als Erster dagewesen und noch mehr Cacher getroffen.
Und bei all dem auch noch Sonnenschein bei klirrender Kälte. Leider fehlten Daten für den Bonuscache, aber sowas passiert halt...
Hihi, eine Urkunde mehr in unserem Schrank. Vielleicht finde ich nun Gefallen an diesem Rennen um den ersten Platz.
Dann mittags tatsächlich als Erster dagewesen und noch mehr Cacher getroffen.
Und bei all dem auch noch Sonnenschein bei klirrender Kälte. Leider fehlten Daten für den Bonuscache, aber sowas passiert halt...
Hihi, eine Urkunde mehr in unserem Schrank. Vielleicht finde ich nun Gefallen an diesem Rennen um den ersten Platz.
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Packesel

Gerade eben habe ich einen neuen Rucksack vom Globetrotter nach Hause gebracht. Zum Glück hatten wir zur Hochzeit einige praktische Gutscheine unseres Lieblingsausstatters bekommen, die hier gut investiert sind.
Während mein Mann nämlich schon genug Fotoausrüstung zu tragen hat, sorge ich dafür, dass wir unterwegs nicht verhungern müssen.
Der alte Rucksack war zwar für die Stadt und Uni schön, aber für Wanderungen taugt er nix. Zudem habe ich immer wühlen müssen, weil es nur ein großes Fach gab...
Der neue hat lauter Reißverschlüsse, Klipse und Riemen, womit kein Wunsch mehr offen bleibt und ist außerdem noch ein ausgewiesenes Frauenmodell.
Nein, nicht mit integriertem Beautycase, sondern nur etwas kürzer geschnitten... Dafür aber auch wie der alte Tatonka mit Schlüsselkarabiner, damit der nicht immer ganz unten zu finden ist.
Steht also nichts mehr im Wege bald Malta zu erwandern! Heute in zwölf Tagen sind wir schon da!
Freitag, 18. September 2009
Drahtesel
Wer nicht mehr damit gerechnet hat, ich könne mich überhaupt noch für ein Modell entscheiden:
Ich habe jetzt wieder ein Fahrrad!
Nach ein paar Testfahrten ist es nun ein KTM Avento 8 geworden. Ein Rad mit Kettenschaltung wollte ich nicht mehr, ich nutze bei meinen Touren die Möglichkeiten einer solchen Schaltung eh nicht aus. Da die Nabenschaltungen in Deutschland aber viel mehr mit Rücktrittbremse verlangt und somit angeboten werden, muss ich mich nun wieder an diese Technik gewöhnen ;-)
Ich denke aber, das geht leichter als andersherum ;-)
Ich habe jetzt wieder ein Fahrrad!
Nach ein paar Testfahrten ist es nun ein KTM Avento 8 geworden. Ein Rad mit Kettenschaltung wollte ich nicht mehr, ich nutze bei meinen Touren die Möglichkeiten einer solchen Schaltung eh nicht aus. Da die Nabenschaltungen in Deutschland aber viel mehr mit Rücktrittbremse verlangt und somit angeboten werden, muss ich mich nun wieder an diese Technik gewöhnen ;-)
Ich denke aber, das geht leichter als andersherum ;-)
Sonntag, 17. Mai 2009
# 100
Es ist geschafft... Ich habe mein erstes Hundert Caches vollgemacht und arbeite fleißig am zweiten.
Nach Mystphis Mind Attack als Fund Nummer 100 machten wir noch eine kleine Tour auf den Spuren seiner Caches und das süße Video der Leitplanken-Möglichkeiten kann ich euch nicht vorenthalten, denn dort waren wir auch.
Der Cache wurde zu Ehren des Liedes der Dosenfischer ausgelegt und hier gibt der Künstler nach seinem Log eine Liveperfomance einige Meter neben dem Cache ;-)
Nach Mystphis Mind Attack als Fund Nummer 100 machten wir noch eine kleine Tour auf den Spuren seiner Caches und das süße Video der Leitplanken-Möglichkeiten kann ich euch nicht vorenthalten, denn dort waren wir auch.
Der Cache wurde zu Ehren des Liedes der Dosenfischer ausgelegt und hier gibt der Künstler nach seinem Log eine Liveperfomance einige Meter neben dem Cache ;-)
Sonntag, 19. April 2009
Aufregender Sonntag
Am Sonntag waren wir früh zum Geocachen verabredet (so wie in fast jeder freien Minute) und haben ein echtes Abenteuer überstanden. Ich bin nur wegen eines weiteren Hinweises im Gebälk eines alten Hauses rumgeturnt und sah danach aus, als sei ich mit Mehl gepudert worden, so staubig war es in der Hütte. Danach ging es gleich weiter zum Bonuscache, dessen Auffindung irgendwie viel leichter war als wir zunächst dachten.
Völlig aufgeheizt lechzten wir nach Mehr, legten aber erstmal eine Frühstückspause im Schachcafé ein, um dann dem Geheimnis der Techniker Krankenkasse auf die Spur zu kommen. Oder zumindest einem Teil des Gebäudes, in dem die Kasse ihren Sitz hat.
Wieder zuhause rüsteten wir uns einen D5 Cache (höchste Rätsellöseschwierigkeit) zu heben und wollten auch gleich einen weiteren vom gleichen Verstecker in dessen Nähe mitnehmen. Doch da las ich die Mail, ein Cache kurz vor dem Horner Kreisel sei gestern veröffentlicht. Kurz draufgesehen: Noch keine Logs bezüglich Fund!
Das Ding lag eh auf unserem Weg, also nix wie hin und losgesucht. Mitcacher erkennen Suchende natürlich sofort und so trafen wir die "Owner" des Caches, der nach dem Rechten sehen wollte, da jemand die Fährte nicht gefunden hatte.
So einfach war es tatsächlich auch nicht, die erste Station der insgesamt 5 Etappen zu finden und das Versteckerpärchen sah kurz nach, ob alles noch an seinem Platz war.
Als kleinen Ansporn ließen uns die Beiden wissen, wir könnten noch die ersten Finder werden. Das haben wir dann auch geschafft und so wurde mein 59. Fund mein erster FTF (first to find)

Und gerade habe ich lesen dürfen, dass meine aufregenden Erfahrungen am Sonntag voll in den Schatten gestellt werden können: Der kleine Kilian ist als ein echtes Sonntagskind um ganz kurz nach 11 Uhr geboren worden. Allerherzlichsten Glückwunsch an die Koboldfamilie!
Völlig aufgeheizt lechzten wir nach Mehr, legten aber erstmal eine Frühstückspause im Schachcafé ein, um dann dem Geheimnis der Techniker Krankenkasse auf die Spur zu kommen. Oder zumindest einem Teil des Gebäudes, in dem die Kasse ihren Sitz hat.
Wieder zuhause rüsteten wir uns einen D5 Cache (höchste Rätsellöseschwierigkeit) zu heben und wollten auch gleich einen weiteren vom gleichen Verstecker in dessen Nähe mitnehmen. Doch da las ich die Mail, ein Cache kurz vor dem Horner Kreisel sei gestern veröffentlicht. Kurz draufgesehen: Noch keine Logs bezüglich Fund!
Das Ding lag eh auf unserem Weg, also nix wie hin und losgesucht. Mitcacher erkennen Suchende natürlich sofort und so trafen wir die "Owner" des Caches, der nach dem Rechten sehen wollte, da jemand die Fährte nicht gefunden hatte.
So einfach war es tatsächlich auch nicht, die erste Station der insgesamt 5 Etappen zu finden und das Versteckerpärchen sah kurz nach, ob alles noch an seinem Platz war.
Als kleinen Ansporn ließen uns die Beiden wissen, wir könnten noch die ersten Finder werden. Das haben wir dann auch geschafft und so wurde mein 59. Fund mein erster FTF (first to find)

Und gerade habe ich lesen dürfen, dass meine aufregenden Erfahrungen am Sonntag voll in den Schatten gestellt werden können: Der kleine Kilian ist als ein echtes Sonntagskind um ganz kurz nach 11 Uhr geboren worden. Allerherzlichsten Glückwunsch an die Koboldfamilie!
Sonntag, 12. April 2009
Happy hunting
Am Karfreitag war Rudelcachen angesagt in der Nähe von Geesthacht. Dort gibt es ein zerbombtes Gelände, wo zu Zeiten des 2. Weltkrieges Pulver und Sprengstoff hergestellt wurde. In den Ruinen findet der kundige Cacher Hinweise zu einem fantastischen Schatz: Wir waren auf der Suche nach DEM RING! Oder sogar mehreren Ringen... Dies war neben den Koordinaten der ersten Station der einzige Hinweis. Die Schnitzeljagd ging über 5 Stationen zum Finale hin und her durch die verfallenen und rostigen Gebäudereste. Zwischendurch fragten wir uns, ob der Kampfmittelräumdienst hier schon mal durchgegangen ist...
Auf der Suche nach Hinweisen kroch ich sogar in eine "Höhle", in der sich aber nur ein kaputter Fernseher (wer bitte macht sich die Mühe, den hier her zu tragen?) finden ließ.
Nach einigen Stunden Wanderung waren wir am Ziel und nahmen uns gleich einen sagenumwobenen Cache an der Staustufe vor. Leider war gerade Flut und wir haben uns nur ein paar Krabben angesehen, die auf den Steinen etwas eleganter klettern konnten als wir.
Mann, bin ich froh über meine Wanderschuhe ;-)
Auf der Suche nach Hinweisen kroch ich sogar in eine "Höhle", in der sich aber nur ein kaputter Fernseher (wer bitte macht sich die Mühe, den hier her zu tragen?) finden ließ.
Nach einigen Stunden Wanderung waren wir am Ziel und nahmen uns gleich einen sagenumwobenen Cache an der Staustufe vor. Leider war gerade Flut und wir haben uns nur ein paar Krabben angesehen, die auf den Steinen etwas eleganter klettern konnten als wir.
Mann, bin ich froh über meine Wanderschuhe ;-)
Donnerstag, 12. Februar 2009
Al fin del mundo de Mallorca

Am Donnerstag führte uns der Weg zum äußersten Punkt nach Nordosten Cap de Formentor und allem, was auf dem Weg dorthin liegt.
Es ging über Inca, wo keine Spur mehr vom ach so tollen Wochenmarkt mehr zu finden war, Richtung Alcúdia, einer wirklich schönen Stadt deren Stadtmauer noch fast vollständig erhalten ist. Wir liefen da auch gleich mal drauf rum...
Der GPS-Empfänger spürte schon bald eine Beute für uns Cachejäger auf und so führte unser "Riesenhandy" uns zur Cova de Sant Martí. Diese natürliche Höhle diente als Versteck in der römischen Christenverfolgung. Mehr fand ich nicht heraus, denn mein Katalanisch ist für die Hinweistafel zu schlecht gewesen. Der Cache war gut versteckt und ein paar Muggels aus der nahen Hotelstadt machten uns zu schaffen, aber Geduld ist neben Trittsicherheit und Unerschrockenheit vor Ungeziefer wohl die wichtigste Tugend des Geocachers.
Auf dem Weg nach Norden legten wir eine Wanderung ein, die natürlich zu einem Cache führen sollte ;-)
Unseren Tatendrang stoppte nur ein Schild, das in der Landessprache irgendwas zu dem Weg sagte. Wir waren ein bißchen unschlüssig, ob man nun durch das Tor gehen darf oder nicht und ich fragte mich ein weiteres Mal, wozu drei Jahre Spanischunterricht bei mir eigentlich getaugt haben. Zwischen Schafen und Ziegen, Felsen und Rosmarin ging es immer auf die Bucht zu. Bei der kleinen Quelle spielten wir ein bißchen Indiana Jones ("Nur auf die Steine treten!") und wurden schließlich an den Zielkoordinaten fündig.Man musste am Zielfelsen einfach nur schauen, welche Steine immer wieder von Cachern weggerollt wurden und somit tüchtig Abriebspuren haben...

Eine weitere Station wartete noch, der Mirador auf halber Strecke zum Cap. Hier gibt es einen nächsten Earthcache, der besondere Felsformationen demonstriert. Ich hatte davon keine Ahnung, weil ich mich zuvor nicht darüber schlau gemacht hatte und genoß einfach nur die Aussicht auf das Mittelmeerund stellte mit dem Altimeter die Höhe von 222 m NN fest, welche auf der Hinweistafel noch mit 232 m angegeben ist.
Da wir nunmal schon soweit waren, fuhren wir über Mörderserpentinen zum Cap, das aber scheinbar gerade den Leuchtturm renovieren lässt. Claas konnte das Abendlicht für ein paar "Mordorfotos" nutzen und dann waren wir auch schon wieder auf dem Weg nach Palma.
Mittwoch, 11. Februar 2009
Cuevas y caches
Nach einer durchstürmten Nacht in Palma waren wir am Mittwoch nicht ganz so begeistert von einem Ausflug ins Tramuntanagebirge und entschieden uns für die Ostküste. Dort steuerten wir die Drachenhöhlen bei Porto Cristo an und wären fast zu den Konkurrenzhöhlen geleitet worden. Diese sind an der Abfahrt von der Landstrasse noch vor Porto Cristo und werden wie ein Freizeitpark angekündigt. Der riesige Parkplatz und die mehrspurigen Zufahrtstrassen waren dort wie leergefegt... Ich ließ mir an der Kasse (keine Sau wartete dort) den Preis nennen und drehte fix wieder um. Mit Ermäßigung immer noch 14,- € Eintritt war mir das bunte Spektakel nicht wert. Also weiter zu den anderen Höhlen, die auch größer sind! Dort angekommen kauften wir Tickets für 10,50 pro Nase und freuten uns schon, dass so wenig los sei. Der Reiseführer hatte bereits gelästert, hier würden Busladungen von Touris durchgeschleust. Am Eingang zur Höhle dann das böse Erwachen: Die Busse kamen doch noch, voll mit gehstockbewehrten deutschen Rentnern!
Die Höhlen waren ein bißchen feucht und viel wärmer als erwartet, aber doch wirklich wundersam anzuschauen. Wie die Kulisse eines Fantasyfilms mit Drachen eben... Leider war Fotografieren verboten! Finale war ein Streichkonzert von richtigen Musikern, die im illuminierten Ruderboot auf dem unterirdischen See fuhren. Man durfte auch ein bißchen Boot fahren, aber als Kanut mit deutschen Rentnern in einem Ruderboot zu sitzen ist nicht gerade unser schönster Wunsch gewesen.
Am Ausgang machten wir noch ein Beweisfoto unserer Anwesenheit bei diesem Earthcache.
Doch der nächste Schatz wartete schon an der Küste gleich nebenan sozusagen. In einer Kraxel- und Kletteraktion lüfteten wir das Geheimnis um die zwei Türme. Ohne Wanderschuhe hat man keine Chance zum zweiten (Leucht) Turm hinzukommen, nach etwas Anstrengung ist es umso schöner den Cache zu finden.
Die Höhlen waren ein bißchen feucht und viel wärmer als erwartet, aber doch wirklich wundersam anzuschauen. Wie die Kulisse eines Fantasyfilms mit Drachen eben... Leider war Fotografieren verboten! Finale war ein Streichkonzert von richtigen Musikern, die im illuminierten Ruderboot auf dem unterirdischen See fuhren. Man durfte auch ein bißchen Boot fahren, aber als Kanut mit deutschen Rentnern in einem Ruderboot zu sitzen ist nicht gerade unser schönster Wunsch gewesen.
Am Ausgang machten wir noch ein Beweisfoto unserer Anwesenheit bei diesem Earthcache.
Doch der nächste Schatz wartete schon an der Küste gleich nebenan sozusagen. In einer Kraxel- und Kletteraktion lüfteten wir das Geheimnis um die zwei Türme. Ohne Wanderschuhe hat man keine Chance zum zweiten (Leucht) Turm hinzukommen, nach etwas Anstrengung ist es umso schöner den Cache zu finden.
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Mittwoch, 21. Januar 2009
Nochmal Inselfieber
Eigentlich wollte ich gerade über das norddeutsche Wetter klagen, aber die Sonne scheint gerade zum Fenster herein. Egal, es sind nur knapp 0°C und das gibts woanders besser!
Auf Mallorca sind so an die 15° und es wurden bereits die ersten blühenden Mandelbäume entdeckt, Bittermandeln blühen rosa, die süssen in weißer Farbe. Aha.
Lastminuteangebote sind nach Mallorca immer günstig, nur wie findet man das beste Angebot bezüglich Flug, Hotel und Mietwagen? In zweieinhalb Wochen soll es losgehen und es könnte ja noch jeden Tag etwas billiger werden oder sich überhaupt etwas besseres finden. Zusätzlich kann man irgendwo immer Paybackpunkte beim Buchen bekommen oder Rabatt für den Wagen kriegen, wenn man im ADAC ist...
Und das Sightseeingprogramm muss natürlich auch grob geplant sein, wenn man nur eine Woche bleibt ;-)
There will be caches along the way...
Claas quält sich da eher mit anderen (essentiellen) Fragen wie: Wo bringe ich das ganze Fotozeug im Handgepäck unter? Kann es stimmen, dass Mandeln auf Bäumen wachsen?
Wenn wir eine Lösung für alles gefunden haben, werden hier sicher ein paar Bilder finden lassen.
Und La Gomera haben wir natürlich nicht vergessen, sondern einfach verschoben auf Herbst etwa...
Auf Mallorca sind so an die 15° und es wurden bereits die ersten blühenden Mandelbäume entdeckt, Bittermandeln blühen rosa, die süssen in weißer Farbe. Aha.
Lastminuteangebote sind nach Mallorca immer günstig, nur wie findet man das beste Angebot bezüglich Flug, Hotel und Mietwagen? In zweieinhalb Wochen soll es losgehen und es könnte ja noch jeden Tag etwas billiger werden oder sich überhaupt etwas besseres finden. Zusätzlich kann man irgendwo immer Paybackpunkte beim Buchen bekommen oder Rabatt für den Wagen kriegen, wenn man im ADAC ist...
Und das Sightseeingprogramm muss natürlich auch grob geplant sein, wenn man nur eine Woche bleibt ;-)
There will be caches along the way...
Claas quält sich da eher mit anderen (essentiellen) Fragen wie: Wo bringe ich das ganze Fotozeug im Handgepäck unter? Kann es stimmen, dass Mandeln auf Bäumen wachsen?
Wenn wir eine Lösung für alles gefunden haben, werden hier sicher ein paar Bilder finden lassen.
Und La Gomera haben wir natürlich nicht vergessen, sondern einfach verschoben auf Herbst etwa...
Montag, 3. November 2008
Inselfieber II
Seit unserem Besuch in England will ich partout den nächsten Urlaub in €uroland machen. Aber noch andere seltsame Ansprüche haben wir an unseren Urlaubsort: Kein Strand, wenig Touristen, gutes Wetter, nicht zu weit weg, preiswert zu erreichen. Und weil ich schon sehr lange mein Schulspanisch wieder aufpolieren wollte, wählten wir die Kanaren als Ziel aus, genauer La Gomera.
Angeblich soll es noch nicht so viele Pauschalurlauber im ehemaligen Aussteigerparadies geben, denn die Anreise gestaltet sich schon etwas schwieriger. Ich bin nun schon soweit, einen passenden Hinflug zum südlichen Flughafen von Teneriffa zu buchen, um früh genug eine Fähre zu erreichen, welche die kleine Insel anfährt. Ein Appartment nach meinem Geschmack aus der riesigen Auswahl habe ich noch nicht gefunden. Bis zu eigenem Bericht und Bildern muss erstmal dieses hübsche Werbevideo herhalten:
Angeblich soll es noch nicht so viele Pauschalurlauber im ehemaligen Aussteigerparadies geben, denn die Anreise gestaltet sich schon etwas schwieriger. Ich bin nun schon soweit, einen passenden Hinflug zum südlichen Flughafen von Teneriffa zu buchen, um früh genug eine Fähre zu erreichen, welche die kleine Insel anfährt. Ein Appartment nach meinem Geschmack aus der riesigen Auswahl habe ich noch nicht gefunden. Bis zu eigenem Bericht und Bildern muss erstmal dieses hübsche Werbevideo herhalten:
Sonntag, 14. September 2008
Geocaching reloaded
Nach einer verabscheuungswürdigen Zeit der Abstinenz vom GPS-Empfänger hat mich die Welt der 652490 Caches wieder. Naja, ich weiß nicht wie viele es inzwischen auf der Erde wirklich sind, fest steht nur: Wir machen nur die besonders tollen, aufregenden und geistig ansprechenden davon mit ;-)
Gerade heute war ein Exemplar dran, das erwartungsgemäß frech versteckt war. Dank einer guten Tarnung als etwas alltägliches lag der Schatz wohlverwahrt vor den Augen der unwissenden Passanten (Muggel...) Eine ausgeklügelte Mechanik verhinderte unbefugten Zugriff, man musste erst den Schlüssel finden und selbst der war gut versteckt... Einen Nachmittag haben wir mit der Bergung verbracht, wir brauchten schließlich eine Pause im Eiscafé zum Denken ;-)
Inzwischen habe ich noch weitere Wandermünzen, die noch ausgesetzt werden sollen. Meine erste Geocoin "Got Brains?" ist von Januar 2007 bis August 2008 1500 km gewandert, da sie nur innerhalb Deutschlands unterwegs war. Meine Münze des Deutschen Ritterordens soll es bis Akkon oder besser noch Jerusalem schaffen dachte ich. Dann wäre da auch noch die Münze in Form eines GPS-Empfängers, dessen Beschriftung davor warnt, wie süchtig diese Dosensucherei macht:
"Geocaching is highly addictive. Don't start!"
Tja, nu is voll zu spät!
Gerade heute war ein Exemplar dran, das erwartungsgemäß frech versteckt war. Dank einer guten Tarnung als etwas alltägliches lag der Schatz wohlverwahrt vor den Augen der unwissenden Passanten (Muggel...) Eine ausgeklügelte Mechanik verhinderte unbefugten Zugriff, man musste erst den Schlüssel finden und selbst der war gut versteckt... Einen Nachmittag haben wir mit der Bergung verbracht, wir brauchten schließlich eine Pause im Eiscafé zum Denken ;-)
Inzwischen habe ich noch weitere Wandermünzen, die noch ausgesetzt werden sollen. Meine erste Geocoin "Got Brains?" ist von Januar 2007 bis August 2008 1500 km gewandert, da sie nur innerhalb Deutschlands unterwegs war. Meine Münze des Deutschen Ritterordens soll es bis Akkon oder besser noch Jerusalem schaffen dachte ich. Dann wäre da auch noch die Münze in Form eines GPS-Empfängers, dessen Beschriftung davor warnt, wie süchtig diese Dosensucherei macht:
"Geocaching is highly addictive. Don't start!"
Tja, nu is voll zu spät!
Samstag, 29. Dezember 2007
Statt guter Vorsätze
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Warum also damit bis nächstes Jahr warten?
Damit ich also Ansporn habe, meinen Kneipentest weiter zu führen, schreibe ich davon ;-)
Den Anfang macht die Vorstellung des Fleetschlößchens, welches wir nach einer Cachetour besucht haben. Das war an einem warmen aber windigen Sonntag im August.
Wir wollten als eingewanderte Hamburger natürlich Alsterwasser haben, leider war das Bier alle!
Fassungslos, aber nicht ohne Plan B bestellten wir also vorzügliche Cappuccini, welche die Ehre des Feldschlößchens retteten. Natürlich müssen nach soviel Kaffee die Örtlichkeiten aufgesucht werden und dafür muss man erstmal eine winzige eiserne Wendeltreppe rauf. Auf dem Weg begegnen einem viele Kuriositäten, die wir längst weggeworfen haben.
Schöner Blick auf die Speicherstadt gibt auch noch mal Bonuspunkte und so wird ein neuer Besuch fest eingeplant, hoffentlich ist Bier da ;-)
Damit ich also Ansporn habe, meinen Kneipentest weiter zu führen, schreibe ich davon ;-)
Den Anfang macht die Vorstellung des Fleetschlößchens, welches wir nach einer Cachetour besucht haben. Das war an einem warmen aber windigen Sonntag im August.
Wir wollten als eingewanderte Hamburger natürlich Alsterwasser haben, leider war das Bier alle!
Fassungslos, aber nicht ohne Plan B bestellten wir also vorzügliche Cappuccini, welche die Ehre des Feldschlößchens retteten. Natürlich müssen nach soviel Kaffee die Örtlichkeiten aufgesucht werden und dafür muss man erstmal eine winzige eiserne Wendeltreppe rauf. Auf dem Weg begegnen einem viele Kuriositäten, die wir längst weggeworfen haben.
Schöner Blick auf die Speicherstadt gibt auch noch mal Bonuspunkte und so wird ein neuer Besuch fest eingeplant, hoffentlich ist Bier da ;-)
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Mittwoch, 8. August 2007
Der öde Osten?
Wie versprochen kommt hier noch ein kleiner Urlaubsbericht:
Es war ganz prima, obwohl das Wetter eher herbstlich zu nennen war und wir leider kein Boot gefahren sind. Eigentlich machen mir ein paar Wellen nix aus, doch bei Gegenwind paddelt es sich einfach doof.
Daher sind wir viel rumgewandert und verbrachten sogar einen Tag im Schwimmbad, das vollkommen überfüllt war ;-)
Im Radius von 50 km schien es das einzige Erlebnisbad zu sein und so herrschte dementsprechender Andrang.
Wir versuchten uns auch an einigen Caches, die auf dem Weg lagen, hatten aber keinen Erfolg :-(
Und hier kommen ein paar Bilder aus der grünen Hölle, wo dürftig asphaltierte Waldwege Kreisstraßen genannt werden:
Es war ganz prima, obwohl das Wetter eher herbstlich zu nennen war und wir leider kein Boot gefahren sind. Eigentlich machen mir ein paar Wellen nix aus, doch bei Gegenwind paddelt es sich einfach doof.
Daher sind wir viel rumgewandert und verbrachten sogar einen Tag im Schwimmbad, das vollkommen überfüllt war ;-)
Im Radius von 50 km schien es das einzige Erlebnisbad zu sein und so herrschte dementsprechender Andrang.
Wir versuchten uns auch an einigen Caches, die auf dem Weg lagen, hatten aber keinen Erfolg :-(
Und hier kommen ein paar Bilder aus der grünen Hölle, wo dürftig asphaltierte Waldwege Kreisstraßen genannt werden:
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| Mecklenbur |
Sonntag, 29. Juli 2007
Endlich Urlaub
Eigentlich hatten wir dieses Jahr als Sommerurlaub vorgehabt, eine Pauschalreise aus dem Internet nach Malle zu testen. Doch am Ende ist das eh nicht so billig und gefällt uns dann doch nicht so gut wie Camping.
Ich gebe zu, nach einem Dutzend Besuchen beim Outdoorausstatter Nr. 1 in Hamburg haben wir sicher mehr bezahlt, aber die Ausrüstung wollen wir noch weiter nutzen.
Daher fahren wir nun gleich ins tiefste Mecklenburg zur Seenplatte, mit neuem Zelt, Schuhen, Klamotten etc. und doch sehr geräumigem Auto kein Problem :-)
Dort gibts dann nur Camping, Caches und Kanus, kein Internet, weswegen ihr den Rest am Ende der Woche erfahren könnt.
Ich gebe zu, nach einem Dutzend Besuchen beim Outdoorausstatter Nr. 1 in Hamburg haben wir sicher mehr bezahlt, aber die Ausrüstung wollen wir noch weiter nutzen.
Daher fahren wir nun gleich ins tiefste Mecklenburg zur Seenplatte, mit neuem Zelt, Schuhen, Klamotten etc. und doch sehr geräumigem Auto kein Problem :-)
Dort gibts dann nur Camping, Caches und Kanus, kein Internet, weswegen ihr den Rest am Ende der Woche erfahren könnt.
Montag, 11. Juni 2007
Meine erste eigene Karre
Schon sehr lange (für meine Begriffe) habe ich einen Führerschein, aber selbst kein Vehikel besessen. Wozu auch, ich wohne nah an der S-Bahn. Trotzdem fehlte immer ein wenig Stauraum und Möglichkeit zum Gepäck verladen.
Nun habe ich seit fast einer Woche einen VW Golf und begreife irgendwie nicht, dass der Wagen unten in der Strasse wirklich meiner sein soll. Wenn ich zurückdenke, so stellte ich mir meinen ersten Wagen auch nicht ganz so schick wie den jetzigen vor:
Sehr alt, leicht rostig, mit mattem Lack und an allen Ecken klappernd ;-)
Ein solches Auto lernte ich mal unter dem Namen "Quietsch" kennen, seine Besitzerin erläuterte mir: "Er macht Geräusche, die andere Autos nicht machen!"
Da ich keine Abokarte bei der Werkstatt haben will, ist es nun ein etwas jüngeres Modell als seinerzeit "Quietsch" geworden und die eingebaute Klimaanlage hat sich bereits ausgezahlt. Der Wagen ist nicht nur meine erste eigene Karre, sondern auch mein Versuch, mich mit Automatikgetriebe anzufreunden.
Es passiert mir leider immer noch, dass ich nach dem Schalthebel suche *tz*
Ansonsten ist Automatik fahren wie Autoscooter.
Neben allerlei Ausstattung, die der Zweitwagen meiner Eltern (ein Fiat Punto namens "Knutschkugel"...) noch nicht hatte, habe ich mir schon vor der ersten Fahrt ein Navigationssystem besorgt.
Der Trend geht zum Zweit-GPS-Empfänger würde ich sagen, denn mein Garmin Handgerät zum Geocaching kann zwar ein bißchen Navigieren, aber nicht Sprechen und hat zuwenig Display. Da ich zuvor in Hamburg immer nur Bahn und Bus gefahren bin, habe ich schließlich keinen Plan wie ich hier mit dem Auto von A nach B komme, das Ding wird sich bezahlt machen. Schon auch deswegen, weil Kartendaten von ganz Europa drauf sind und wir nächstes Jahr endlich wieder nach Schweden fahren wollen.
Ach ja, ein Bild folgt, wenn ich in der Waschstrasse war...
Nun habe ich seit fast einer Woche einen VW Golf und begreife irgendwie nicht, dass der Wagen unten in der Strasse wirklich meiner sein soll. Wenn ich zurückdenke, so stellte ich mir meinen ersten Wagen auch nicht ganz so schick wie den jetzigen vor:
Sehr alt, leicht rostig, mit mattem Lack und an allen Ecken klappernd ;-)
Ein solches Auto lernte ich mal unter dem Namen "Quietsch" kennen, seine Besitzerin erläuterte mir: "Er macht Geräusche, die andere Autos nicht machen!"
Da ich keine Abokarte bei der Werkstatt haben will, ist es nun ein etwas jüngeres Modell als seinerzeit "Quietsch" geworden und die eingebaute Klimaanlage hat sich bereits ausgezahlt. Der Wagen ist nicht nur meine erste eigene Karre, sondern auch mein Versuch, mich mit Automatikgetriebe anzufreunden.
Es passiert mir leider immer noch, dass ich nach dem Schalthebel suche *tz*
Ansonsten ist Automatik fahren wie Autoscooter.
Neben allerlei Ausstattung, die der Zweitwagen meiner Eltern (ein Fiat Punto namens "Knutschkugel"...) noch nicht hatte, habe ich mir schon vor der ersten Fahrt ein Navigationssystem besorgt.
Der Trend geht zum Zweit-GPS-Empfänger würde ich sagen, denn mein Garmin Handgerät zum Geocaching kann zwar ein bißchen Navigieren, aber nicht Sprechen und hat zuwenig Display. Da ich zuvor in Hamburg immer nur Bahn und Bus gefahren bin, habe ich schließlich keinen Plan wie ich hier mit dem Auto von A nach B komme, das Ding wird sich bezahlt machen. Schon auch deswegen, weil Kartendaten von ganz Europa drauf sind und wir nächstes Jahr endlich wieder nach Schweden fahren wollen.
Ach ja, ein Bild folgt, wenn ich in der Waschstrasse war...
Freitag, 11. Mai 2007
Schnitzeljäger & Pilgerer
Vor einer Weile trat eine Art Vorgängerphänomen zu Blogs auf, das war die Biografienschwemme.
Nach Dieter Bohlen und Boris Becker schrieb so ziemlich jeder zweitklassige Promi auf, was er so erlebt hat. Die Weiterentwicklung dessen sehe ich nun bei den Komikern, die sich auch mal als Literaten versuchen. So war ich ganz schön baff, dass der von mir hochgeschätzte Hape Kerkeling über seine Erlebnisse auf dem von mir so bewunderten Jakobsweg schilderte. Bevor ich irgendwann einmal die Schnapsidee verwirkliche per pedes nach Santiago zu gelangen, lese ich dieses Werk besser durch.
Richtig platt war ich dann doch, als ich entdeckte Bernhard Hoëcker sei ein Cacherkollege...
In seinen "Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers" berichtet er von seiner Geocachingleidenschaft. Ich brauche dieses geheimnisvolle Buch!
Ich vermute, es wird nicht zuviel verraten oder erwartet mich ein Buch voller Spoiler?
Das wäre fatal, denn Spoiler zu lesen, zu sehen oder zu hören kränkt die Ehre des Cachers. Spoiler werden nur von Orientierungslosen benötigt, jawohl!
Uah, elende Versuchung!
Aber vielleicht findet sich auch für mich arme Tupperdosensucherin per GPS ein Pilgerpfad, an dessen Ende alle Spoilersünden vergeben werden...
Nach Dieter Bohlen und Boris Becker schrieb so ziemlich jeder zweitklassige Promi auf, was er so erlebt hat. Die Weiterentwicklung dessen sehe ich nun bei den Komikern, die sich auch mal als Literaten versuchen. So war ich ganz schön baff, dass der von mir hochgeschätzte Hape Kerkeling über seine Erlebnisse auf dem von mir so bewunderten Jakobsweg schilderte. Bevor ich irgendwann einmal die Schnapsidee verwirkliche per pedes nach Santiago zu gelangen, lese ich dieses Werk besser durch.
Richtig platt war ich dann doch, als ich entdeckte Bernhard Hoëcker sei ein Cacherkollege...
In seinen "Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers" berichtet er von seiner Geocachingleidenschaft. Ich brauche dieses geheimnisvolle Buch!
Ich vermute, es wird nicht zuviel verraten oder erwartet mich ein Buch voller Spoiler?
Das wäre fatal, denn Spoiler zu lesen, zu sehen oder zu hören kränkt die Ehre des Cachers. Spoiler werden nur von Orientierungslosen benötigt, jawohl!
Uah, elende Versuchung!
Aber vielleicht findet sich auch für mich arme Tupperdosensucherin per GPS ein Pilgerpfad, an dessen Ende alle Spoilersünden vergeben werden...
Mittwoch, 21. März 2007
Wandermünze

Am 10. Januar habe ich eine Geocoin auf Reisen geschickt und verfolge ihren Weg durch die Caches der Welt anhand ihrer Trackingnummer. Es ist ein sehr schönes Exemplar der Geochaching Skills Serie, die der unentbehrlichen Geocacherfähigkeit Intelligenz gewidmet ist. Ich habe die Münze daher "Got Brains?" getauft und gab ihr den Auftrag, durch Caches zu reisen, für die man ordentlich Grips gebraucht hat :-D
Wer die Münze in einem Versteck findet, kann seine Entdeckung loggen (discover) oder die Münze mitnehmen (retrieve) und den Fund loggen, um sie bei nächster Gelegenheit wieder in einem anderen Cache zu verstecken (place). So sammeln sich auf der Homepage der Geocoin die Caches, durch welche die Münze schon ging und die gewanderten Kilometer lassen sich errechnen oder auch die Strecke in Google Earth darstellen. Bisher wurden 37 km geschafft ;-)
Gleiches Prinzip gilt bei den Travelbugs, einziger Unterschied ist der Umstand, dass man die Hundemarke mit der Trackingnummer an beliebige Gegenstände ranhängen kann und schon kann die Reise losgehen. Wichtig ist nur passende Robustheit und Größe für Caches.
Das allerschönste bei "trackable items" sind die Kommentare der Finder und die gemachten Fotos, welche die Reise so spannend machen, wie es die Inschrift der Marken auch schon sagt:
"I go from place to place, picking up stories along the way..."
Sonntag, 3. Dezember 2006
Calomelis auf Cachejagd
In einer besonderen Aktion zum 1. Advent habe ich gemeinschaftlich mit meinem Schatz den Grundstein für unser neues Hobby gelegt: Geocaching!
Da wir leider noch keinen GPS-Empfänger besitzen, haben wir das schöne Google Earth mit den angegebenen Koordinaten gefüttert und einen Blick auf's Satellitenfoto der näheren Nachbarschaft geworfen. Gleich zwei geheime Verstecke haben wir entdeckt und unseren Besuch in die darin enthaltenen Logbücher verewigt. Gleiches tut man dann - Loggen genannt - auf der Website, auf welcher der Cache durch seinen Besitzer (auch denglisch "owner") veröffentlicht wurde. Hier sieht man, wie alt der Geocache schon ist, wer ihn bereits zuvor hob und liest alles Nützliche, um ihn zu finden.
Erstaunlich: Beide Fundorte hüteten ihre Schätze bereits seit Jahren von uns unbemerkt...
Aber wir waren eben auch unwissende "Muggel" ;-)
Der Spaß an Geocaching besteht im Wesentlichen aus der lustigen Schnitzeljagd, die auch mit harten Rätseln um Koordinaten garniert sein kann, dem Triumphgefühl wie an Ostern, wenn man was findet und nicht zuletzt aus der Möglichkeit, an tolle Orte zu kommen, die man sonst nie entdeckt hätte.
Die Hansestadt Hamburg zählt eine solche Menge Caches, dass ich mir nicht sicher bin, sie alle je finden zu können. Internationale Portale zeigen sogar Caches im beliebigen Urlaubsland an, wir haben schon einige Koordinaten in Dalsland/Schweden angepeilt :-)
Ihr seht, ich komme um die Anschaffung eines Empfängers gar nicht herum, denn nicht überall kenne ich mich so gut aus, dass eine Karte der Nachbarschaft ausreichen kann.
Happy hunting!
Da wir leider noch keinen GPS-Empfänger besitzen, haben wir das schöne Google Earth mit den angegebenen Koordinaten gefüttert und einen Blick auf's Satellitenfoto der näheren Nachbarschaft geworfen. Gleich zwei geheime Verstecke haben wir entdeckt und unseren Besuch in die darin enthaltenen Logbücher verewigt. Gleiches tut man dann - Loggen genannt - auf der Website, auf welcher der Cache durch seinen Besitzer (auch denglisch "owner") veröffentlicht wurde. Hier sieht man, wie alt der Geocache schon ist, wer ihn bereits zuvor hob und liest alles Nützliche, um ihn zu finden.
Erstaunlich: Beide Fundorte hüteten ihre Schätze bereits seit Jahren von uns unbemerkt...
Aber wir waren eben auch unwissende "Muggel" ;-)
Der Spaß an Geocaching besteht im Wesentlichen aus der lustigen Schnitzeljagd, die auch mit harten Rätseln um Koordinaten garniert sein kann, dem Triumphgefühl wie an Ostern, wenn man was findet und nicht zuletzt aus der Möglichkeit, an tolle Orte zu kommen, die man sonst nie entdeckt hätte.
Die Hansestadt Hamburg zählt eine solche Menge Caches, dass ich mir nicht sicher bin, sie alle je finden zu können. Internationale Portale zeigen sogar Caches im beliebigen Urlaubsland an, wir haben schon einige Koordinaten in Dalsland/Schweden angepeilt :-)
Ihr seht, ich komme um die Anschaffung eines Empfängers gar nicht herum, denn nicht überall kenne ich mich so gut aus, dass eine Karte der Nachbarschaft ausreichen kann.
Happy hunting!
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