Donnerstag, 12. Februar 2009

Al fin del mundo de Mallorca



Am Donnerstag führte uns der Weg zum äußersten Punkt nach Nordosten Cap de Formentor und allem, was auf dem Weg dorthin liegt.
Es ging über Inca, wo keine Spur mehr vom ach so tollen Wochenmarkt mehr zu finden war, Richtung Alcúdia, einer wirklich schönen Stadt deren Stadtmauer noch fast vollständig erhalten ist. Wir liefen da auch gleich mal drauf rum...

Der GPS-Empfänger spürte schon bald eine Beute für uns Cachejäger auf und so führte unser "Riesenhandy" uns zur Cova de Sant Martí. Diese natürliche Höhle diente als Versteck in der römischen Christenverfolgung. Mehr fand ich nicht heraus, denn mein Katalanisch ist für die Hinweistafel zu schlecht gewesen. Der Cache war gut versteckt und ein paar Muggels aus der nahen Hotelstadt machten uns zu schaffen, aber Geduld ist neben Trittsicherheit und Unerschrockenheit vor Ungeziefer wohl die wichtigste Tugend des Geocachers.

Auf dem Weg nach Norden legten wir eine Wanderung ein, die natürlich zu einem Cache führen sollte ;-)

Unseren Tatendrang stoppte nur ein Schild, das in der Landessprache irgendwas zu dem Weg sagte. Wir waren ein bißchen unschlüssig, ob man nun durch das Tor gehen darf oder nicht und ich fragte mich ein weiteres Mal, wozu drei Jahre Spanischunterricht bei mir eigentlich getaugt haben. Zwischen Schafen und Ziegen, Felsen und Rosmarin ging es immer auf die Bucht zu. Bei der kleinen Quelle spielten wir ein bißchen Indiana Jones ("Nur auf die Steine treten!") und wurden schließlich an den Zielkoordinaten fündig.
Man musste am Zielfelsen einfach nur schauen, welche Steine immer wieder von Cachern weggerollt wurden und somit tüchtig Abriebspuren haben...


Eine weitere Station wartete noch, der Mirador auf halber Strecke zum Cap. Hier gibt es einen nächsten Earthcache, der besondere Felsformationen demonstriert. Ich hatte davon keine Ahnung, weil ich mich zuvor nicht darüber schlau gemacht hatte und genoß einfach nur die Aussicht auf das Mittelmeerund stellte mit dem Altimeter die Höhe von 222 m NN fest, welche auf der Hinweistafel noch mit 232 m angegeben ist.
Da wir nunmal schon soweit waren, fuhren wir über Mörderserpentinen zum Cap, das aber scheinbar gerade den Leuchtturm renovieren lässt. Claas konnte das Abendlicht für ein paar "Mordorfotos" nutzen und dann waren wir auch schon wieder auf dem Weg nach Palma.

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